Riaz Khabirpour’s Voices

Diese Woche spielen wir gleich zwei mal mit Riaz Khabirpour’s Voices in Köln. Riaz hat angekündigt, dieses Mal auch zu singen, ich bin schon sehr gespannt! Wenn ihr das auch seid, kommt doch an einem der beiden Termine vorbei, würde uns sehr freuen! Mit dabei sind Sabeth Pérez am Gesang, Riaz Khabirpour an der Gitarre, Lukas Leidinger am Klavier und Nico Amrehm am Bass.

07. Juli 2017 | Salon de Jazz (Köln)
09. Juli 2017 | ABS (Köln)

In seinem neuen Projekt „Voices“ stellt Riaz Khabirpour die menschliche Stimme in den Fokus, umrahmt sie mit vollen, leuchtenden Harmonien oder taucht sie in einen dunklen, geheimnisvoll pulsierenden Raum. Musik, die Weite und Tiefe entwickelt. Der Song, die Idee, die Stimmung ist alles.
Szene Hamburg (Gerd Bauer)

KOi Trio beim Winterjazz 2014

Es geht wieder los

Nach ganz viel Essen, und etwas Pause zwischen den Jahren, starte ich mit dem KOi Trio ins neue Jahr. Am Sonntag, den 08.01.2017 spielen wir im ABS in Köln. Aber nicht nur zu dritt, wie es sich eigentlich für ein Trio gehört. Auch nicht mit unseren beiden Monk Mitstreitern Sebastian Gille und Rainer Böhm. Dieses Mal haben wir zwei andere Gäste dabei, und zwar Stefan Karl Schmid und Leonard Huhn, beide am Saxophon!

Spielen werden wir ein paar alte KOi Hits, und neue Stücke von Matthias, Riaz, Stefan und Leonard. Also von allen außer mir, aber ich spiele ja auch Schlagzeug 😉

Schaut mal rein! Am besten kommt Ihr mit dem Fahrrad, der Weihnachtsmann-Speck wird es Euch danken.

www.koi-trio.de

Rezension “light blue”: Cologne Jazz Supporters e.V.

In der deutschen Jazz-Szene erfordert es einigen Mut, eine komplette CD einem amerikanischen Komponisten zu widmen, ist doch die Norm eher die extensive Einspielung von Eigenkompositionen. Nun spielt das Kölner KOI Trio Monk – 8x Monk, nur Monk. Und die Auseinandersetzung mit dem exzentrischen New Yorker Pianisten und Komponisten, der schon 1982 starb, gelingt. Das liegt nicht zuletzt an den beiden Gästen, die recht viel Raum bekommen. Pianist Rainer Böhm spielt überhaupt nicht Monk-ish eckig, aber seine melodisch orientierte Spielweise passt bestens zu KOI Gitarrist Riaz Khabipour, und gemeinsam bieten sie einen spannenden Kontrast zu Sebastian Gilles wunderbar verqueren Klängen auf dem Tenorsaxofon. Gute Beispiele dafür sind „Pannonica“ und das schnelle „Bright Mississippi“, in dem KOI Bassist Matthias Akeo Nowak mit mitreißendem Walking Bass die Band treibt und Schlagzeuger Oliver Rehmann mit angenehmer Zurückhaltung seinen Ben Riley (Monk’s langjähriger Schlagzeuger) abgibt. Darüber bläst Gille mit seinem so ungemein eindringlichen Sound, dessen Individualität noch verstärkt wird durch einen eigentlich unzeitgemäßen Hall, mit dem Toningenieur Clemens Orth das Saxofon klingen lässt, als sei Monk 1957 bei der Aufnahme persönlich dabei gewesen. Doch die Aufnahme stammt tatsächlich aus dem Jahr 2013 und zeigt, wie lohnend ein frischer Blick auf diese vermeintlich ausgelutschten Standards sein kann. Monk hätte sich vermutlich gefreut.

Hans-Bernd Kittlaus